Jetzt erst recht! Kein Naziaufmarsch in Dresden!
Seit der Jahrtausendwende marschieren Alt- und Neonazis zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg durch die Stadt. In den letzten Jahren hat sich der Aufmarsch zur größten regelmäßigen Neonaziveranstaltung Europas entwickelt. Bei dem Aufmarsch der NPD und der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) finden sich alljährlich die verschiedenen Spektren der extremen Rechten zusammen, internationale Delegationen geben ihm eine über Deutschland hinaus gehende Bedeutung. Das bundesweite antifaschistische Bündnis ¡No pasarán! ruft gemeinsam mit dem Bündnis Nazifrei! Dresden stellt sich quer! zu Massenblockaden gegen den Aufmarsch auf.
Veranstaltung: Von Köln nach Dresden und wieder zurück - Wie können Naziaufmärsche erfolgreich verhindert werden? am Freitag, dem 5. Februar, um 19 Uhr im DGB-Haus am Hans-Böckler-Platz. Veranstaltet von der DGB-Jugend Köln/Bonn, der Interventionistischen Linken Köln und AKKU. • Flyer • Update: Bei dieser Veranstaltung wird es ebenfalls Busfahrkarten geben.
Infoveranstaltung: Bei der AKKU-Kneipe am Montag, dem 25. Januar, in der LC36 (Hans-Böckler-Platz/Bahnhof West) gibt es Informationen zur Geschichte des Naziaufmarsches in Dresden und den Gegenaktionen.
Bus nach Dresden: Fahrkarten gibt es für 25 Euro bei der Infoveranstaltung am 25. Januar.
Bündnis ¡No pasarán! • Bündnis Nazifrei! Dresden stellt sich quer • Mobilisierung und Busse aus NRW
Programm AKKU-Kneipe 2010
Auch im neuen Jahr veranstalten wir jeden vierten Montag im Monat die AKKU-Kneipe in der LC36.
Vorläufiges Programm von Januar bis Mai 2010:
- Januar: Mobilisierungsveranstaltung Dresden 2010
- Februar: Vortrag »ring di alarm« - Homophobie im Dancehall
- März: Die Kampagne »Kein Bock auf pro NRW« stellt sich vor
- April: Soziale Kämpfe 2010: Möglichkeiten und Perspektive sozialen Protests
- Mai: Vortrag zum Zusammenhang von Fussball und Rassismus
Flashmob gegen Kriminalisierung
Anlässlich der Hausdurchsuchungen gegen antifaschistische Initiativen wegen geplanter Blockaden gegen den Naziaufmarsch am 13. Februar in Dresden und dem hanebüchenden Versuch der Staatsanwaltschaft, Sitzblockaden zu einem Strafbestand zu deklarieren, fanden am Samstag, dem 23.01., zwei Flashmob-Aktionen in Köln statt.
Um 15.00 Uhr wurde auf der Domtreppe der Slogan der Aktion präsentiert: Nazis blockieren - Jetzt erst recht!
Um 16.00 wurde in einer symbolischen Aktion kurzweilig die Fahrbahn des Friesenplatzes blockiert.
Und unsere Antwort auf die Kriminalisierungsversuche? Neonazis blockieren – jetzt erst recht!
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